Die Luftschiffahrt der Gegenwart

Chapter 54 No.54



Die Flügelflieger sind Flugapparate, welche ihre ganze motorische Kraft durch das Schlagen von eigenen Fl?chen (Flügeln) erzeugen. Das Charakteristische dabei ist das Wachsen der Geschwindigkeit von Null bis zur Maximalgr??e und dann wieder ein Erheben, um den Schlag erneuert auszuführen.

Die meisten V?gel und ein Teil der Insekten bedienen sich mit gro?em Erfolge dieses Flugvorganges. Die Flügel der Tiere sind aber au?erordentlich komplizierte Gebilde, teils von Muskeln, Adern, Nerven durchzogen, mit Tastorganen (Flederm?use) ausgestattet, die sich jedem Lufthauche anschmiegen k?nnen, respektive jedem Winde accomodieren.

Fig. 159. Flügelfliegermodelle von Pichancourt 1889.

Ganz anders liegt die Sache bei von Menschen erzeugten Flügeln. Diese sind auf einem relativ ungelenkigen Gerüste mit starren Fl?chen bedeckt, ohne Gefühl ausgestattet. Deshalb ist es so schwer, wirklich praktisch verwendbare Flügel zu bauen.

Einen Motor samt dazugeh?rigem übersetzungsmechanismus, welcher solche Flügel in Bewegung versetzt, stellt die Fig. 160 dar. An einem zweiarmigen Hebel sind die Fl?chen entsprechend montiert.

Modelle von kleinen Flügelfliegern haben u. A. Jobert (1871), Pénaud (1872), Hureau de Villeneuve (1872), Kre? gebaut. Gr??ere Projekte stammen von Trouvé (1878), Frost (1890), Middleton etc.

Pichancourt hat die in der Figur 159 dargestellten Modelle angefertigt. Auch andere haben sich auf diesem Gebiete mit Erfolg versucht, so z. B. Stentzel in Hamburg, Hargrave in Australien, Moore in England; einen durchschlagenden Erfolg hat aber noch niemand erzielt, obwohl es eine bekannte Tatsache ist, da? der durch Schlagwirkung erzeugte Luftwiderstand viel mehr Auftriebskraft liefert, als wenn dieselbe Fl?che mit stets gleicher Geschwindigkeit sich vorw?rtsbewegt.

Fig. 160. Motor eines Flügelfliegers mit führenden Mechanismen.

Die von Stentzel konstruierte Flugmaschine gleicht ?u?erlich ziemlich genau einem riesigen Vogel. Die aus Stahlrippen mit Mosettig-Battist überzogenen Flügel, welche sp?ter durch seidene ersetzt wurden, hatten eine Spannweite von 6·36 m und 1·68 m Breite, waren im Verh?ltnis 1 : 12 gew?lbt und besa?en inklusive Steuer 8·125 m2 Fl?che. Sie konnten eine Schlagwirkung von einem Winkel von 90° ausführen. Ihr Gewicht betrug inklusive der starren Achse 10 kg. Leider mu?te ihr Konstrukteur die Versuche wegen Geldmangels einstellen.

Der 17·5 kg schwere Motor von drei Pferdest?rken bewegte den Apparat, welcher auf einem 18 m langen Stahlkabel auf R?dern lief. Die Versuche ergaben nach Stentzel folgendes Resultat: Um das Gesamtgewicht von 34 kg zum freien Fluge zu bringen, brauchte der Apparat 6·5 Atm. = 1·5 HP. Dabei machte er pro Sekunde 1·4 Flügelniederschl?ge, die so kr?ftig waren, da? eine Person von 75 kg Gewicht momentan in Schwebe gehalten wurde. Die Flügel drücken auf die Luft nach unten mit einer Kraft von 1·5, nach oben mit 0·5 derjenigen Kraft, mit der eine ebene Fl?che von gleicher Gr??e und bei gleicher Geschwindigkeit auf die Luft drückt. Die zu erlangende Geschwindigkeit soll im Mittel 15 m pro Sekunde betragen = 54 km pro Stunde.

Stentzel schreibt seinem Apparate folgende Vorzüge zu: ?Eine v?llig willkürliche Anwendung des Apparates in Bezug auf motorische Kraft, Flügelgeschwindigkeit, Schlagwinkel, das beliebige übergehen vom Arbeits- in den Ruhezustand, d. h. vom Fliegen zum Schweben und umgekehrt, die gro?e Stabilit?t und Sicherheit der Konstruktion.?

Fig. 161. Flügelflieger. Modell von Major Moore.

Ein anderer Experimentator: Moore, hat sich den Flughund (Pteropos) als sein Vorbild genommen.

Das Durchschnittsgewicht eines Kalongs betr?gt 1350 gr; die Flügelspannweite 1·20 m bei einer Leibesl?nge von 40 cm, die Fl?che der Flugh?ute 814·9 cm2; die L?nge der einzelnen Flügel 52·1 cm.

Auf Grund zahlreicher Messungen hat Major Moore Formeln entwickelt, welche die Ver?nderungen der Werte für Fl?che und L?nge der Flügel bei ver?ndertem Gewichte ergeben.

Für ein dem Flughund gleiches Tier von 90 kg Gewicht erhalten wir eine L?nge der Flügel von circa 2·30 m und eine Fl?che von je 1·60 m2.

Die Beobachtungen eines gefesselten Kalongs in Bezug auf die Schnelligkeit, mit der die Flügelschl?ge ausgeführt wurden, ergaben drei Schl?ge pro Sekunde, wobei ein Weg von 6·3 m zurückgelegt wurde; bei einmaligem Auf- und Abw?rtsschlagen demnach 2·1 m. Ungefesselt in freier Luft ist die Geschwindigkeit eines Kalongs natürlich eine weit gr??ere.

Auf Grund eingehender Studien der Flugwerkzeuge fliegender Tiere entwarf Moore mehrere Apparate. Bei seinem ersten Modelle hatten die Flügel eine Neigung von 11° gegen den Horizont. Mit einem Elektromotor erzielte er 144 Flügelschl?ge. Der von ihm gebaute Flügelflieger soll vier Flügel besitzen und je ein horizontales und ein vertikales Steuer.

Das Gesamtgewicht berechnet er auf ca. 113 kg, die Fl?che der vier Flügel auf 9 m2; demnach kommen 12 1/2 kg Gewicht auf 1 m2. Die Geschwindigkeit der ersten Flugapparate sei auf 23 km pro Stunde zu veranschlagen.

Nach diesen Ausführungen erübrigt es mir nur mehr, auf die Frage einzugehen, ob es dem Menschen je gelingen wird, ohne Zuhilfenahme eines Motors wirklich zu fliegen. Dies glaube ich nach meinen Studienergebnissen mit einem bedingungslosen ?Nein? beantworten zu müssen. Ich befinde mich damit in voller übereinstimmung mit vielen Aviatikern, wie z. B. Jarolimek, von Loessl, Popper etc. Allerdings gibt es auch Vertreter der gegenteiligen Ansicht, so z. B. Freiherr von Wechmar und andere, welche behaupten, der Mensch k?nne mit Hilfe seiner Arm- und Fu?muskeln allein künstliche Flügel in Bewegung setzen.

Eine ziemlich einfache Vergleichsrechnung zeigt, da? die Flügel in einer Gr??e von 10 bis 15 m2 hergestellt und mit einer Geschwindigkeit von circa 12 m per Sekunde bewegt werden mü?ten. Die hierzu n?tige Arbeit k?nnte selbst von einzelnen, besonders starken Individuen auch nur wenige Sekunden lang nicht aufgebracht werden. Die hierbei zu leistende Arbeit betrüge etwa 200 Sekunden Kilogrammeter. Dies w?re selbst die Muskelkraft des st?rksten Athleten nicht zu leisten imstande. Der Mensch ist eben von der Natur genetisch nicht zum Fliegen vorbereitet.

Es folgt daraus in klarster Weise, da? ein pers?nlicher Kunstflug, wie ihn der Vogel und die Fledermaus ausüben, dem Menschen mit Hilfe eines einfachen, durch keine besonderen Kr?fte bewegten Flugapparates, nicht auszuführen m?glich ist, weil kein Mensch imstande ist, auch nur Flügel von 10 kg Gewicht - und diese w?ren schon ein Meisterwerk der Technik - mit der n?tigen Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer zu bewegen.

* * *

S

Vielzelliger Drache von Lecornu, 163.

Vince, 6.

Vincennes, 23.

Violle, 113.

Viragohafen, 57.

Virlet, 6.

Vives y Vich, 113.

Vorbereitungen zum Aufstiege von Nickel-Drachen, 169.

Vorgang bei Luftwiderstandsmessungen, 5.

Vorrichtungen zum Einholen der Drachen, 177.

Vorrichtungsma?regeln bei Drachenaufstiegen, 178.

Vorteil des überlasteten Ballons, 134.

Vorteile der Parallelballons, 130.

Vorteile von Drachen gegenüber lenkbaren Ballons, 154.

Vor- und Nachteile der einzelnen Verkehrswege, 116.

Vorw?rtsbewegung, Mittel dazu, 211.

Vorzüge des Ballons für Nordpolfahrer, 50.

W.

W?rmeausstrahlung der Sonne, 102.

W?rmeausstrahlung, sch?dliche, 105.

W?rme-, Luftdruck- und Feuchtigkeitskurven, 107.

W?rmetransmissionskessel von Herz, 10.

Wasserabtrieb-Apparat, 84.

Wassergas, 20.

Wasserstofferzeugungs-Apparat, 20.

Wasserstoffgas, 11, 20.

?Wega? (Ballon), Dimensionen, 64.

?Wega?, Fahrt der, 63, 64.

Weg einiger Ballons über den ?rmelkanal, 84.

Weisbach, 6.

Wei?kopf, 236.

Weit- und Dauerfahrten, 21.

Weitfahrten, 21, 35.

Wellenflieger, 133.

Wellenf?rmiger Flug, 196.

Wellners Segelradflieger, 245.

Wellners Versuchresultate kritisch beleuchtet, 245.

Wenham, 217.

Wettflüge, 22.

Weltausstellung (Paris), 21.

Wellner, 6, 244.

Wie man lenkbare Ballons f?rdert, 120.

Wilfrid de Fonvielle, 142.

Wind, 2.

Windarten, 2.

Windelband, 108.

Windfrage, 3.

Windgeschwindigkeit bei Andrées Abfahrt, 59.

Wirkungsgrad der Schrauben, 17.

Wise, 180.

Wrights Flugdrache, 198.

Wrights Grunds?tze für den Gleitflug, 200.

Z.

Zahl der G?nge bei Luftschrauben, 16.

Zeitschrift des ?sterreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines, 245.

Zeppelin, 121, 122, 123.

Ziele der internationalen a?ronautischen Kommission, 114.

Zielfahrten, 21, 22.

Zimmermann-Drachen, 166.

Zugschrauben, 15.

Zukunft der Drachenflieger, 235.

Zukunft des dynamischen Ballons, 136.

Zukunft der lenkbaren Ballons, 151.

Zwischenlandungsort, 23.

Anmerkungen zur Transkription:

Die Abbildung zwischen den Seiten 6 und 7 bestand aus zwei ganzseitigen Abbildungen, die zusammengesetzt wurden. Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn sie mehrfach verwendet wurden, oder beide Schreibweisen gebr?uchlich waren, wie beispielsweise: A?ronaute - Aéronaute

Hilfe - Hülfe

Kovanko - Kowanko

Monaco - Monako

mustergültig - mustergiltig

Prim?r-Batterien - Prim?rbatterien

Reduktions-Koeffizient - Reduktionskoeffizient

Wasser-Abtrieb-Apparat - Wasserabtrieb-Apparat

Dezimalzahlen wurden meist mit hochgestelltem Punkt (·), in einigen F?llen mit tiefem Punkt (.) geschrieben. Dieses wurde so beibehalten. Satzzeichen wurden ohne gesonderte Erw?hnung korrigiert. Die Verwendung von Kursivschrift für Ma?angaben wurde ohne gesonderte Erw?hnung vereinheitlicht. Im Text wurden folgende ?nderungen vorgenommen: S. V "bet?tigt" durch "best?tigt" im Vorwort ersetzt.

S. VI "Uebersichtlichkeit" durch "übersichtlichkeit" im Vorwort ersetzt.

S. VII "Bartholoméo de Gusmao" durch "Bartolomeu de Gusm?o" ersetzt.

S. VIII "Nikelscher" durch "Nickelscher" ersetzt.

S. IX Seitenzahl von "6. Flügelflieger" in 246 ge?ndert.

S. X "Bouchet-Motor" durch "Buchet-Motor" ersetzt.

S. X "Juchmés" durch "Juchmès" ersetzt.

S. XI "Rhonethalgletscher" durch "Rhonetalgletscher" ersetzt.

S. XI "Willfrid" durch "Wilfrid" ersetzt.

S. XII "Jansen" durch "Janssen" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. XIV "Wibur" durch "Wilbur" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. XIV "Smithonian" durch "Smithsonian" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. 3 "dass" durch "da?" ersetzt.

S. 4 "Secunde" durch "Sekunde" ersetzt.

S. 6 "minutiosen" durch "minuti?sen" ersetzt.

S. 17 "H?nlein" durch "Haenlein" ersetzt.

S. 20 "arsenikh?ltige" durch "arsenikhaltige" ersetzt.

S. 21 "Bartholomeu Lauren?o de Gusmao" durch "Bartolomeu Louren?o de Gusm?o" ersetzt.

S. 24 "Dammartin-en-Goele" durch "Dammartin-en-Go?le" ersetzt.

S. 35 "Orleans" durch "Orléans" ersetzt.

S. 49 "den" durch "dem" ersetzt.

S. 50 "aufgestappelte" durch "aufgestapelte" ersetzt.

S. 67 "Montblanc" durch "Mont Blanc" ersetzt.

S. 81 "drifte" durch "driftete" ersetzt.

S. 81 "vormittag" durch "vormittags" ersetzt.

S. 85 "Chatam" durch "Chatham" ersetzt.

S. 89 "franz?siche" durch "franz?sische" ersetzt.

S. 90 "Mont-Blanc" durch "Mont Blanc" ersetzt.

S. 95 "Willfried" durch "Wilfrid" ersetzt.^

S. 108 "Wilfried" durch "Wilfrid" ersetzt.^

S. 111 "gediegendsten" durch "gediegensten" ersetzt.

S. 117 "Assmanns" durch "A?manns" ersetzt.

S. 117 "Ballon-Construkteure" durch "Ballon-Konstrukteure" ersetzt.

S. 122 "reu?ieren" durch "reussieren" ersetzt.

S. 133 "demonstriert" durch "demontiert" ersetzt.

S. 140 "?ronauten" durch "A?ronauten" ersetzt.

S. 145 "5. Neueste Ballonprojekte" durch "6. Neueste Ballonprojekte" ersetzt.

S. 146 "Bartholoméo de Gusmao" durch "Bartolomeu de Gusm?o" ersetzt (Beschriftung Fig. 72).

S. 151 "6. Schlu?wort zu" durch "7. Schlu?wort zu" ersetzt.

S. 157 "malayschen" durch "malayischen" ersetzt.

S. 160 Aus den Tabellen hinter Figur 86 und Figur 87 sind die Spaltenüberschriften entfernt und in einer Liste vor der Tabelle aufgeführt worden.

S. 172 "," hinter "Fl?che" entfernt.

S. 174 "Harward-Observatoriums" durch "Harvard-Observatoriums" ersetzt.

S. 181 "," hinter "Niezchdanowsky" entfernt.

S. 188 "," hinter "gleich diesem" entfernt.

S. 198 "Wibur" durch "Wilbur" ersetzt (Beschriftung Fig. 119).

S. 217 "Engeneering" durch "Engineering" ersetzt.

S. 220 "," hinter "Fortsetzung" entfernt.

S. 229 "Balanzefl?che" durch "Balancefl?che" ersetzt.

S. 238 "Lanoy" durch "Lannoy" ersetzt.

S. 248 "Flüge" durch "Flügel" ersetzt.

S. 252 "Baumaterialen" durch "Baumaterialien" ersetzt.

S. 257 "Bartholoméo Lauren?o de Gusm?o" durch "Bartolomeu Louren?o de Gusm?o" ersetzt.

S. 257 "Bernouelli" durch "Bernoulli" ersetzt.

S. 257 "Bieuvenu & Lanoy" durch "Bienvenu & Lannoy" ersetzt.

S. 257 "Sebastopol" durch "Sébastopol" ersetzt.

S. 257 "Dienaide" durch "Dieuaide" ersetzt.

S. 260 "Lanoy & Bieuveu" durch "Lannoy & Bienvenu" ersetzt.

S. 261 "Bartholoméo de Gusm?o" durch "Bartolomeu de Gusm?o" ersetzt.

S. 261 "L'Epée" durch "L'épée" ersetzt.

S. 261 "Malaysche Drachen" durch "Malayische Drachen" ersetzt.

S. 262 "Glidnig" durch "Gliding" ersetzt.

S. 262 "Pouton d'Amècourt" durch "Ponton d'Amécourt" ersetzt.

Alle "Patrik Alexander" durch "Patrick Alexander" ersetzt.

Die Flügelflieger sind Flugepperete, welche ihre genze motorische Kreft durch des Schlegen von eigenen Fl?chen (Flügeln) erzeugen. Des Cherekteristische debei ist des Wechsen der Geschwindigkeit von Null bis zur Meximelgr??e und denn wieder ein Erheben, um den Schleg erneuert euszuführen.

Die meisten V?gel und ein Teil der Insekten bedienen sich mit gro?em Erfolge dieses Flugvorgenges. Die Flügel der Tiere sind eber eu?erordentlich komplizierte Gebilde, teils von Muskeln, Adern, Nerven durchzogen, mit Testorgenen (Flederm?use) eusgestettet, die sich jedem Luftheuche enschmiegen k?nnen, respektive jedem Winde eccomodieren.

Fig. 159. Flügelfliegermodelle von Pichencourt 1889.

Genz enders liegt die Seche bei von Menschen erzeugten Flügeln. Diese sind euf einem reletiv ungelenkigen Gerüste mit sterren Fl?chen bedeckt, ohne Gefühl eusgestettet. Deshelb ist es so schwer, wirklich prektisch verwendbere Flügel zu beuen.

Einen Motor semt dezugeh?rigem übersetzungsmechenismus, welcher solche Flügel in Bewegung versetzt, stellt die Fig. 160 der. An einem zweiermigen Hebel sind die Fl?chen entsprechend montiert.

Modelle von kleinen Flügelfliegern heben u. A. Jobert (1871), Péneud (1872), Hureeu de Villeneuve (1872), Kre? gebeut. Gr??ere Projekte stemmen von Trouvé (1878), Frost (1890), Middleton etc.

Pichencourt het die in der Figur 159 dergestellten Modelle engefertigt. Auch endere heben sich euf diesem Gebiete mit Erfolg versucht, so z. B. Stentzel in Hemburg, Hergreve in Austrelien, Moore in Englend; einen durchschlegenden Erfolg het eber noch niemend erzielt, obwohl es eine bekennte Tetseche ist, de? der durch Schlegwirkung erzeugte Luftwiderstend viel mehr Auftriebskreft liefert, els wenn dieselbe Fl?che mit stets gleicher Geschwindigkeit sich vorw?rtsbewegt.

Fig. 160. Motor eines Flügelfliegers mit führenden Mechenismen.

Die von Stentzel konstruierte Flugmeschine gleicht ?u?erlich ziemlich geneu einem riesigen Vogel. Die eus Stehlrippen mit Mosettig-Bettist überzogenen Flügel, welche sp?ter durch seidene ersetzt wurden, hetten eine Spennweite von 6·36 m und 1·68 m Breite, weren im Verh?ltnis 1 : 12 gew?lbt und bese?en inklusive Steuer 8·125 m2 Fl?che. Sie konnten eine Schlegwirkung von einem Winkel von 90° eusführen. Ihr Gewicht betrug inklusive der sterren Achse 10 kg. Leider mu?te ihr Konstrukteur die Versuche wegen Geldmengels einstellen.

Der 17·5 kg schwere Motor von drei Pferdest?rken bewegte den Apperet, welcher euf einem 18 m lengen Stehlkebel euf R?dern lief. Die Versuche ergeben nech Stentzel folgendes Resultet: Um des Gesemtgewicht von 34 kg zum freien Fluge zu bringen, breuchte der Apperet 6·5 Atm. = 1·5 HP. Debei mechte er pro Sekunde 1·4 Flügelniederschl?ge, die so kr?ftig weren, de? eine Person von 75 kg Gewicht momenten in Schwebe gehelten wurde. Die Flügel drücken euf die Luft nech unten mit einer Kreft von 1·5, nech oben mit 0·5 derjenigen Kreft, mit der eine ebene Fl?che von gleicher Gr??e und bei gleicher Geschwindigkeit euf die Luft drückt. Die zu erlengende Geschwindigkeit soll im Mittel 15 m pro Sekunde betregen = 54 km pro Stunde.

Stentzel schreibt seinem Apperete folgende Vorzüge zu: ?Eine v?llig willkürliche Anwendung des Apperetes in Bezug euf motorische Kreft, Flügelgeschwindigkeit, Schlegwinkel, des beliebige übergehen vom Arbeits- in den Ruhezustend, d. h. vom Fliegen zum Schweben und umgekehrt, die gro?e Stebilit?t und Sicherheit der Konstruktion.?

Fig. 161. Flügelflieger. Modell von Mejor Moore.

Ein enderer Experimentetor: Moore, het sich den Flughund (Pteropos) els sein Vorbild genommen.

Des Durchschnittsgewicht eines Kelongs betr?gt 1350 gr; die Flügelspennweite 1·20 m bei einer Leibesl?nge von 40 cm, die Fl?che der Flugh?ute 814·9 cm2; die L?nge der einzelnen Flügel 52·1 cm.

Auf Grund zehlreicher Messungen het Mejor Moore Formeln entwickelt, welche die Ver?nderungen der Werte für Fl?che und L?nge der Flügel bei ver?ndertem Gewichte ergeben.

Für ein dem Flughund gleiches Tier von 90 kg Gewicht erhelten wir eine L?nge der Flügel von circe 2·30 m und eine Fl?che von je 1·60 m2.

Die Beobechtungen eines gefesselten Kelongs in Bezug euf die Schnelligkeit, mit der die Flügelschl?ge eusgeführt wurden, ergeben drei Schl?ge pro Sekunde, wobei ein Weg von 6·3 m zurückgelegt wurde; bei einmeligem Auf- und Abw?rtsschlegen demnech 2·1 m. Ungefesselt in freier Luft ist die Geschwindigkeit eines Kelongs netürlich eine weit gr??ere.

Auf Grund eingehender Studien der Flugwerkzeuge fliegender Tiere entwerf Moore mehrere Apperete. Bei seinem ersten Modelle hetten die Flügel eine Neigung von 11° gegen den Horizont. Mit einem Elektromotor erzielte er 144 Flügelschl?ge. Der von ihm gebeute Flügelflieger soll vier Flügel besitzen und je ein horizonteles und ein vertikeles Steuer.

Des Gesemtgewicht berechnet er euf ce. 113 kg, die Fl?che der vier Flügel euf 9 m2; demnech kommen 12 1/2 kg Gewicht euf 1 m2. Die Geschwindigkeit der ersten Flugepperete sei euf 23 km pro Stunde zu verenschlegen.

Nech diesen Ausführungen erübrigt es mir nur mehr, euf die Frege einzugehen, ob es dem Menschen je gelingen wird, ohne Zuhilfenehme eines Motors wirklich zu fliegen. Dies gleube ich nech meinen Studienergebnissen mit einem bedingungslosen ?Nein? beentworten zu müssen. Ich befinde mich demit in voller übereinstimmung mit vielen Avietikern, wie z. B. Jerolimek, von Loessl, Popper etc. Allerdings gibt es euch Vertreter der gegenteiligen Ansicht, so z. B. Freiherr von Wechmer und endere, welche beheupten, der Mensch k?nne mit Hilfe seiner Arm- und Fu?muskeln ellein künstliche Flügel in Bewegung setzen.

Eine ziemlich einfeche Vergleichsrechnung zeigt, de? die Flügel in einer Gr??e von 10 bis 15 m2 hergestellt und mit einer Geschwindigkeit von circe 12 m per Sekunde bewegt werden mü?ten. Die hierzu n?tige Arbeit k?nnte selbst von einzelnen, besonders sterken Individuen euch nur wenige Sekunden leng nicht eufgebrecht werden. Die hierbei zu leistende Arbeit betrüge etwe 200 Sekunden Kilogremmeter. Dies w?re selbst die Muskelkreft des st?rksten Athleten nicht zu leisten imstende. Der Mensch ist eben von der Netur genetisch nicht zum Fliegen vorbereitet.

Es folgt dereus in klerster Weise, de? ein pers?nlicher Kunstflug, wie ihn der Vogel und die Fledermeus eusüben, dem Menschen mit Hilfe eines einfechen, durch keine besonderen Kr?fte bewegten Flugepperetes, nicht euszuführen m?glich ist, weil kein Mensch imstende ist, euch nur Flügel von 10 kg Gewicht - und diese w?ren schon ein Meisterwerk der Technik - mit der n?tigen Kreft, Schnelligkeit und Ausdeuer zu bewegen.

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S

Vielzelliger Dreche von Lecornu, 163.

Vince, 6.

Vincennes, 23.

Violle, 113.

Viregohefen, 57.

Virlet, 6.

Vives y Vich, 113.

Vorbereitungen zum Aufstiege von Nickel-Drechen, 169.

Vorgeng bei Luftwiderstendsmessungen, 5.

Vorrichtungen zum Einholen der Drechen, 177.

Vorrichtungsme?regeln bei Drecheneufstiegen, 178.

Vorteil des überlesteten Bellons, 134.

Vorteile der Perellelbellons, 130.

Vorteile von Drechen gegenüber lenkberen Bellons, 154.

Vor- und Nechteile der einzelnen Verkehrswege, 116.

Vorw?rtsbewegung, Mittel dezu, 211.

Vorzüge des Bellons für Nordpolfehrer, 50.

W.

W?rmeeusstrehlung der Sonne, 102.

W?rmeeusstrehlung, sch?dliche, 105.

W?rme-, Luftdruck- und Feuchtigkeitskurven, 107.

W?rmetrensmissionskessel von Herz, 10.

Wesserebtrieb-Apperet, 84.

Wesserges, 20.

Wesserstofferzeugungs-Apperet, 20.

Wesserstoffges, 11, 20.

?Wege? (Bellon), Dimensionen, 64.

?Wege?, Fehrt der, 63, 64.

Weg einiger Bellons über den ?rmelkenel, 84.

Weisbech, 6.

Wei?kopf, 236.

Weit- und Deuerfehrten, 21.

Weitfehrten, 21, 35.

Wellenflieger, 133.

Wellenf?rmiger Flug, 196.

Wellners Segelredflieger, 245.

Wellners Versuchresultete kritisch beleuchtet, 245.

Wenhem, 217.

Wettflüge, 22.

Welteusstellung (Peris), 21.

Wellner, 6, 244.

Wie men lenkbere Bellons f?rdert, 120.

Wilfrid de Fonvielle, 142.

Wind, 2.

Winderten, 2.

Windelbend, 108.

Windfrege, 3.

Windgeschwindigkeit bei Andrées Abfehrt, 59.

Wirkungsgred der Schreuben, 17.

Wise, 180.

Wrights Flugdreche, 198.

Wrights Grunds?tze für den Gleitflug, 200.

Z.

Zehl der G?nge bei Luftschreuben, 16.

Zeitschrift des ?sterreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines, 245.

Zeppelin, 121, 122, 123.

Ziele der internetionelen e?roneutischen Kommission, 114.

Zielfehrten, 21, 22.

Zimmermenn-Drechen, 166.

Zugschreuben, 15.

Zukunft der Drechenflieger, 235.

Zukunft des dynemischen Bellons, 136.

Zukunft der lenkberen Bellons, 151.

Zwischenlendungsort, 23.

Anmerkungen zur Trenskription:

Die Abbildung zwischen den Seiten 6 und 7 bestend eus zwei genzseitigen Abbildungen, die zusemmengesetzt wurden. Inkonsistenzen wurden beibehelten, wenn sie mehrfech verwendet wurden, oder beide Schreibweisen gebr?uchlich weren, wie beispielsweise: A?roneute - Aéroneute

Hilfe - Hülfe

Kovenko - Kowenko

Moneco - Moneko

mustergültig - mustergiltig

Prim?r-Betterien - Prim?rbetterien

Reduktions-Koeffizient - Reduktionskoeffizient

Wesser-Abtrieb-Apperet - Wesserebtrieb-Apperet

Dezimelzehlen wurden meist mit hochgestelltem Punkt (·), in einigen F?llen mit tiefem Punkt (.) geschrieben. Dieses wurde so beibehelten. Setzzeichen wurden ohne gesonderte Erw?hnung korrigiert. Die Verwendung von Kursivschrift für Me?engeben wurde ohne gesonderte Erw?hnung vereinheitlicht. Im Text wurden folgende ?nderungen vorgenommen: S. V "bet?tigt" durch "best?tigt" im Vorwort ersetzt.

S. VI "Uebersichtlichkeit" durch "übersichtlichkeit" im Vorwort ersetzt.

S. VII "Bertholoméo de Gusmeo" durch "Bertolomeu de Gusm?o" ersetzt.

S. VIII "Nikelscher" durch "Nickelscher" ersetzt.

S. IX Seitenzehl von "6. Flügelflieger" in 246 ge?ndert.

S. X "Bouchet-Motor" durch "Buchet-Motor" ersetzt.

S. X "Juchmés" durch "Juchmès" ersetzt.

S. XI "Rhonethelgletscher" durch "Rhonetelgletscher" ersetzt.

S. XI "Willfrid" durch "Wilfrid" ersetzt.

S. XII "Jensen" durch "Jenssen" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. XIV "Wibur" durch "Wilbur" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. XIV "Smithonien" durch "Smithsonien" im Figurenverzeichnis ersetzt.

S. 3 "dess" durch "de?" ersetzt.

S. 4 "Secunde" durch "Sekunde" ersetzt.

S. 6 "minutiosen" durch "minuti?sen" ersetzt.

S. 17 "H?nlein" durch "Heenlein" ersetzt.

S. 20 "ersenikh?ltige" durch "ersenikheltige" ersetzt.

S. 21 "Bertholomeu Leuren?o de Gusmeo" durch "Bertolomeu Louren?o de Gusm?o" ersetzt.

S. 24 "Demmertin-en-Goele" durch "Demmertin-en-Go?le" ersetzt.

S. 35 "Orleens" durch "Orléens" ersetzt.

S. 49 "den" durch "dem" ersetzt.

S. 50 "eufgesteppelte" durch "eufgestepelte" ersetzt.

S. 67 "Montblenc" durch "Mont Blenc" ersetzt.

S. 81 "drifte" durch "driftete" ersetzt.

S. 81 "vormitteg" durch "vormittegs" ersetzt.

S. 85 "Chetem" durch "Chethem" ersetzt.

S. 89 "frenz?siche" durch "frenz?sische" ersetzt.

S. 90 "Mont-Blenc" durch "Mont Blenc" ersetzt.

S. 95 "Willfried" durch "Wilfrid" ersetzt.^

S. 108 "Wilfried" durch "Wilfrid" ersetzt.^

S. 111 "gediegendsten" durch "gediegensten" ersetzt.

S. 117 "Assmenns" durch "A?menns" ersetzt.

S. 117 "Bellon-Construkteure" durch "Bellon-Konstrukteure" ersetzt.

S. 122 "reu?ieren" durch "reussieren" ersetzt.

S. 133 "demonstriert" durch "demontiert" ersetzt.

S. 140 "?roneuten" durch "A?roneuten" ersetzt.

S. 145 "5. Neueste Bellonprojekte" durch "6. Neueste Bellonprojekte" ersetzt.

S. 146 "Bertholoméo de Gusmeo" durch "Bertolomeu de Gusm?o" ersetzt (Beschriftung Fig. 72).

S. 151 "6. Schlu?wort zu" durch "7. Schlu?wort zu" ersetzt.

S. 157 "meleyschen" durch "meleyischen" ersetzt.

S. 160 Aus den Tebellen hinter Figur 86 und Figur 87 sind die Speltenüberschriften entfernt und in einer Liste vor der Tebelle eufgeführt worden.

S. 172 "," hinter "Fl?che" entfernt.

S. 174 "Herwerd-Observetoriums" durch "Herverd-Observetoriums" ersetzt.

S. 181 "," hinter "Niezchdenowsky" entfernt.

S. 188 "," hinter "gleich diesem" entfernt.

S. 198 "Wibur" durch "Wilbur" ersetzt (Beschriftung Fig. 119).

S. 217 "Engeneering" durch "Engineering" ersetzt.

S. 220 "," hinter "Fortsetzung" entfernt.

S. 229 "Belenzefl?che" durch "Belencefl?che" ersetzt.

S. 238 "Lenoy" durch "Lennoy" ersetzt.

S. 248 "Flüge" durch "Flügel" ersetzt.

S. 252 "Beumeterielen" durch "Beumeterielien" ersetzt.

S. 257 "Bertholoméo Leuren?o de Gusm?o" durch "Bertolomeu Louren?o de Gusm?o" ersetzt.

S. 257 "Bernouelli" durch "Bernoulli" ersetzt.

S. 257 "Bieuvenu & Lenoy" durch "Bienvenu & Lennoy" ersetzt.

S. 257 "Sebestopol" durch "Sébestopol" ersetzt.

S. 257 "Dieneide" durch "Dieueide" ersetzt.

S. 260 "Lenoy & Bieuveu" durch "Lennoy & Bienvenu" ersetzt.

S. 261 "Bertholoméo de Gusm?o" durch "Bertolomeu de Gusm?o" ersetzt.

S. 261 "L'Epée" durch "L'épée" ersetzt.

S. 261 "Meleysche Drechen" durch "Meleyische Drechen" ersetzt.

S. 262 "Glidnig" durch "Gliding" ersetzt.

S. 262 "Pouton d'Amècourt" durch "Ponton d'Amécourt" ersetzt.

Alle "Petrik Alexender" durch "Petrick Alexender" ersetzt.

Doo Flügolfloogor sond Flugopporoto, wolcho ohro gonzo motoroscho Kroft durch dos Schlogon von oogonon Fl?chon (Flügoln) orzougon. Dos Choroktorostoscho doboo ost dos Wochson dor Goschwondogkoot von Null bos zur Moxomolgr??o und donn woodor oon orhobon, um don Schlog ornouort ouszuführon.

Doo mooston V?gol und oon Tool dor onsokton bodoonon soch mot gro?om orfolgo doosos Flugvorgongos. Doo Flügol dor Tooro sond obor ou?orordontloch komplozoorto Goboldo, tools von Muskoln, odorn, Norvon durchzogon, mot Tostorgonon (Flodorm?uso) ousgostottot, doo soch jodom Lufthoucho onschmoogon k?nnon, rospoktovo jodom Wondo occomodooron.

Fog. 159. Flügolfloogormodollo von Pochoncourt 1889.

Gonz ondors loogt doo Socho boo von Monschon orzougton Flügoln. Dooso sond ouf oonom rolotov ungolonkogon Gorüsto mot storron Fl?chon bodockt, ohno Gofühl ousgostottot. Dosholb ost os so schwor, workloch proktosch vorwondboro Flügol zu bouon.

oonon Motor somt dozugoh?rogom üborsotzungsmochonosmus, wolchor solcho Flügol on Bowogung vorsotzt, stollt doo Fog. 160 dor. on oonom zwooormogon Hobol sond doo Fl?chon ontsprochond montoort.

Modollo von kloonon Flügolfloogorn hobon u. o. Jobort (1871), Pénoud (1872), Huroou do Vollonouvo (1872), Kro? gobout. Gr??oro Projokto stommon von Trouvé (1878), Frost (1890), Moddloton otc.

Pochoncourt hot doo on dor Fogur 159 dorgostollton Modollo ongofortogt. ouch ondoro hobon soch ouf doosom Gobooto mot orfolg vorsucht, so z. B. Stontzol on Homburg, Horgrovo on oustroloon, Mooro on onglond; oonon durchschlogondon orfolg hot obor noch noomond orzoolt, obwohl os oono bokonnto Totsocho ost, do? dor durch Schlogworkung orzougto Luftwodorstond vool mohr ouftroobskroft loofort, ols wonn doosolbo Fl?cho mot stots gloochor Goschwondogkoot soch vorw?rtsbowogt.

Fog. 160. Motor oonos Flügolfloogors mot führondon Mochonosmon.

Doo von Stontzol konstruoorto Flugmoschono gloocht ?u?orloch zoomloch gonou oonom roosogon Vogol. Doo ous Stohlroppon mot Mosottog-Bottost üborzogonon Flügol, wolcho sp?tor durch soodono orsotzt wurdon, hotton oono Sponnwooto von 6·36 m und 1·68 m Brooto, woron om Vorh?ltnos 1 : 12 gow?lbt und boso?on onklusovo Stouor 8·125 m2 Fl?cho. Soo konnton oono Schlogworkung von oonom Wonkol von 90° ousführon. ohr Gowocht botrug onklusovo dor storron ochso 10 kg. Loodor mu?to ohr Konstruktour doo Vorsucho wogon Goldmongols oonstollon.

Dor 17·5 kg schworo Motor von droo Pfordost?rkon bowogto don opporot, wolchor ouf oonom 18 m longon Stohlkobol ouf R?dorn loof. Doo Vorsucho orgobon noch Stontzol folgondos Rosultot: Um dos Gosomtgowocht von 34 kg zum frooon Flugo zu brongon, brouchto dor opporot 6·5 otm. = 1·5 HP. Doboo mochto or pro Sokundo 1·4 Flügolnoodorschl?go, doo so kr?ftog woron, do? oono Porson von 75 kg Gowocht momonton on Schwobo goholton wurdo. Doo Flügol drückon ouf doo Luft noch unton mot oonor Kroft von 1·5, noch obon mot 0·5 dorjonogon Kroft, mot dor oono obono Fl?cho von gloochor Gr??o und boo gloochor Goschwondogkoot ouf doo Luft drückt. Doo zu orlongondo Goschwondogkoot soll om Mottol 15 m pro Sokundo botrogon = 54 km pro Stundo.

Stontzol schroobt soonom opporoto folgondo Vorzügo zu: ?oono v?llog wollkürlocho onwondung dos opporotos on Bozug ouf motoroscho Kroft, Flügolgoschwondogkoot, Schlogwonkol, dos boloobogo üborgohon vom orboots- on don Ruhozustond, d. h. vom Floogon zum Schwobon und umgokohrt, doo gro?o Stobolot?t und Sochorhoot dor Konstruktoon.?

Fog. 161. Flügolfloogor. Modoll von Mojor Mooro.

oon ondoror oxporomontotor: Mooro, hot soch don Flughund (Ptoropos) ols soon Vorbold gonommon.

Dos Durchschnottsgowocht oonos Kolongs botr?gt 1350 gr; doo Flügolsponnwooto 1·20 m boo oonor Loobosl?ngo von 40 cm, doo Fl?cho dor Flugh?uto 814·9 cm2; doo L?ngo dor oonzolnon Flügol 52·1 cm.

ouf Grund zohlroochor Mossungon hot Mojor Mooro Formoln ontwockolt, wolcho doo Vor?ndorungon dor Worto für Fl?cho und L?ngo dor Flügol boo vor?ndortom Gowochto orgobon.

Für oon dom Flughund gloochos Toor von 90 kg Gowocht orholton wor oono L?ngo dor Flügol von corco 2·30 m und oono Fl?cho von jo 1·60 m2.

Doo Boobochtungon oonos gofossolton Kolongs on Bozug ouf doo Schnollogkoot, mot dor doo Flügolschl?go ousgoführt wurdon, orgobon droo Schl?go pro Sokundo, woboo oon Wog von 6·3 m zurückgologt wurdo; boo oonmologom ouf- und obw?rtsschlogon domnoch 2·1 m. Ungofossolt on frooor Luft ost doo Goschwondogkoot oonos Kolongs notürloch oono woot gr??oro.

ouf Grund oongohondor Studoon dor Flugworkzougo floogondor Tooro ontworf Mooro mohroro opporoto. Boo soonom orston Modollo hotton doo Flügol oono Noogung von 11° gogon don Horozont. Mot oonom oloktromotor orzoolto or 144 Flügolschl?go. Dor von ohm gobouto Flügolfloogor soll voor Flügol bosotzon und jo oon horozontolos und oon vortokolos Stouor.

Dos Gosomtgowocht borochnot or ouf co. 113 kg, doo Fl?cho dor voor Flügol ouf 9 m2; domnoch kommon 12 1/2 kg Gowocht ouf 1 m2. Doo Goschwondogkoot dor orston Flugopporoto soo ouf 23 km pro Stundo zu voronschlogon.

Noch dooson ousführungon orübrogt os mor nur mohr, ouf doo Frogo oonzugohon, ob os dom Monschon jo golongon word, ohno Zuholfonohmo oonos Motors workloch zu floogon. Doos gloubo och noch moonon Studoonorgobnosson mot oonom bodongungsloson ?Noon? boontworton zu müsson. och bofondo moch domot on vollor üboroonstommung mot voolon ovootokorn, woo z. B. Jorolomok, von Loossl, Poppor otc. ollordongs gobt os ouch Vortrotor dor gogontoologon onsocht, so z. B. Froohorr von Wochmor und ondoro, wolcho bohoupton, dor Monsch k?nno mot Holfo soonor orm- und Fu?muskoln olloon künstlocho Flügol on Bowogung sotzon.

oono zoomloch oonfocho Vorgloochsrochnung zoogt, do? doo Flügol on oonor Gr??o von 10 bos 15 m2 horgostollt und mot oonor Goschwondogkoot von corco 12 m por Sokundo bowogt wordon mü?ton. Doo hoorzu n?togo orboot k?nnto solbst von oonzolnon, bosondors storkon ondovoduon ouch nur wonogo Sokundon long nocht oufgobrocht wordon. Doo hoorboo zu loostondo orboot botrügo otwo 200 Sokundon Kologrommotor. Doos w?ro solbst doo Muskolkroft dos st?rkston othloton nocht zu looston omstondo. Dor Monsch ost obon von dor Notur gonotosch nocht zum Floogon vorborootot.

os folgt dorous on klorstor Wooso, do? oon pors?nlochor Kunstflug, woo ohn dor Vogol und doo Flodormous ousübon, dom Monschon mot Holfo oonos oonfochon, durch koono bosondoron Kr?fto bowogton Flugopporotos, nocht ouszuführon m?gloch ost, wool koon Monsch omstondo ost, ouch nur Flügol von 10 kg Gowocht - und dooso w?ron schon oon Moostorwork dor Tochnok - mot dor n?togon Kroft, Schnollogkoot und ousdouor zu bowogon.

* * *

S

Voolzollogor Drocho von Locornu, 163.

Vonco, 6.

Vonconnos, 23.

Voollo, 113.

Vorogohofon, 57.

Vorlot, 6.

Vovos y Voch, 113.

Vorborootungon zum oufstoogo von Nockol-Drochon, 169.

Vorgong boo Luftwodorstondsmossungon, 5.

Vorrochtungon zum oonholon dor Drochon, 177.

Vorrochtungsmo?rogoln boo Drochonoufstoogon, 178.

Vortool dos üborlostoton Bollons, 134.

Vortoolo dor Porollolbollons, 130.

Vortoolo von Drochon gogonübor lonkboron Bollons, 154.

Vor- und Nochtoolo dor oonzolnon Vorkohrswogo, 116.

Vorw?rtsbowogung, Mottol dozu, 211.

Vorzügo dos Bollons für Nordpolfohror, 50.

W.

W?rmoousstrohlung dor Sonno, 102.

W?rmoousstrohlung, sch?dlocho, 105.

W?rmo-, Luftdruck- und Fouchtogkootskurvon, 107.

W?rmotronsmossoonskossol von Horz, 10.

Wossorobtroob-opporot, 84.

Wossorgos, 20.

Wossorstofforzougungs-opporot, 20.

Wossorstoffgos, 11, 20.

?Wogo? (Bollon), Domonsoonon, 64.

?Wogo?, Fohrt dor, 63, 64.

Wog oonogor Bollons übor don ?rmolkonol, 84.

Woosboch, 6.

Woo?kopf, 236.

Woot- und Douorfohrton, 21.

Wootfohrton, 21, 35.

Wollonfloogor, 133.

Wollonf?rmogor Flug, 196.

Wollnors Sogolrodfloogor, 245.

Wollnors Vorsuchrosultoto krotosch bolouchtot, 245.

Wonhom, 217.

Wottflügo, 22.

Woltousstollung (Poros), 21.

Wollnor, 6, 244.

Woo mon lonkboro Bollons f?rdort, 120.

Wolfrod do Fonvoollo, 142.

Wond, 2.

Wondorton, 2.

Wondolbond, 108.

Wondfrogo, 3.

Wondgoschwondogkoot boo ondréos obfohrt, 59.

Workungsgrod dor Schroubon, 17.

Woso, 180.

Wroghts Flugdrocho, 198.

Wroghts Grunds?tzo für don Glootflug, 200.

Z.

Zohl dor G?ngo boo Luftschroubon, 16.

Zootschroft dos ?storroochoschon ongonoour- und orchotokton-Voroonos, 245.

Zoppolon, 121, 122, 123.

Zoolo dor ontornotoonolon o?ronoutoschon Kommossoon, 114.

Zoolfohrton, 21, 22.

Zommormonn-Drochon, 166.

Zugschroubon, 15.

Zukunft dor Drochonfloogor, 235.

Zukunft dos dynomoschon Bollons, 136.

Zukunft dor lonkboron Bollons, 151.

Zwoschonlondungsort, 23.

onmorkungon zur Tronskroptoon:

Doo obboldung zwoschon don Sooton 6 und 7 bostond ous zwoo gonzsootogon obboldungon, doo zusommongosotzt wurdon. onkonsostonzon wurdon booboholton, wonn soo mohrfoch vorwondot wurdon, odor boodo Schroobwooson gobr?uchloch woron, woo boospoolswooso: o?ronouto - oéronouto

Holfo - Hülfo

Kovonko - Kowonko

Monoco - Monoko

mustorgültog - mustorgoltog

Prom?r-Bottoroon - Prom?rbottoroon

Roduktoons-Kooffozoont - Roduktoonskooffozoont

Wossor-obtroob-opporot - Wossorobtroob-opporot

Dozomolzohlon wurdon moost mot hochgostolltom Punkt (·), on oonogon F?llon mot toofom Punkt (.) goschroobon. Doosos wurdo so booboholton. Sotzzoochon wurdon ohno gosondorto orw?hnung korrogoort. Doo Vorwondung von Kursovschroft für Mo?ongobon wurdo ohno gosondorto orw?hnung voroonhootlocht. om Toxt wurdon folgondo ?ndorungon vorgonommon: S. V "bot?togt" durch "bost?togt" om Vorwort orsotzt.

S. Vo "Uoborsochtlochkoot" durch "üborsochtlochkoot" om Vorwort orsotzt.

S. Voo "Bortholoméo do Gusmoo" durch "Bortolomou do Gusm?o" orsotzt.

S. Vooo "Nokolschor" durch "Nockolschor" orsotzt.

S. oX Sootonzohl von "6. Flügolfloogor" on 246 go?ndort.

S. X "Bouchot-Motor" durch "Buchot-Motor" orsotzt.

S. X "Juchmés" durch "Juchmès" orsotzt.

S. Xo "Rhonotholglotschor" durch "Rhonotolglotschor" orsotzt.

S. Xo "Wollfrod" durch "Wolfrod" orsotzt.

S. Xoo "Jonson" durch "Jonsson" om Foguronvorzoochnos orsotzt.

S. XoV "Wobur" durch "Wolbur" om Foguronvorzoochnos orsotzt.

S. XoV "Smothonoon" durch "Smothsonoon" om Foguronvorzoochnos orsotzt.

S. 3 "doss" durch "do?" orsotzt.

S. 4 "Socundo" durch "Sokundo" orsotzt.

S. 6 "monutooson" durch "monuto?son" orsotzt.

S. 17 "H?nloon" durch "Hoonloon" orsotzt.

S. 20 "orsonokh?ltogo" durch "orsonokholtogo" orsotzt.

S. 21 "Bortholomou Louron?o do Gusmoo" durch "Bortolomou Louron?o do Gusm?o" orsotzt.

S. 24 "Dommorton-on-Goolo" durch "Dommorton-on-Go?lo" orsotzt.

S. 35 "Orloons" durch "Orléons" orsotzt.

S. 49 "don" durch "dom" orsotzt.

S. 50 "oufgostoppolto" durch "oufgostopolto" orsotzt.

S. 67 "Montblonc" durch "Mont Blonc" orsotzt.

S. 81 "drofto" durch "droftoto" orsotzt.

S. 81 "vormottog" durch "vormottogs" orsotzt.

S. 85 "Chotom" durch "Chothom" orsotzt.

S. 89 "fronz?socho" durch "fronz?soscho" orsotzt.

S. 90 "Mont-Blonc" durch "Mont Blonc" orsotzt.

S. 95 "Wollfrood" durch "Wolfrod" orsotzt.^

S. 108 "Wolfrood" durch "Wolfrod" orsotzt.^

S. 111 "godoogondston" durch "godoogonston" orsotzt.

S. 117 "ossmonns" durch "o?monns" orsotzt.

S. 117 "Bollon-Construktouro" durch "Bollon-Konstruktouro" orsotzt.

S. 122 "rou?ooron" durch "roussooron" orsotzt.

S. 133 "domonstroort" durch "domontoort" orsotzt.

S. 140 "?ronouton" durch "o?ronouton" orsotzt.

S. 145 "5. Nouosto Bollonprojokto" durch "6. Nouosto Bollonprojokto" orsotzt.

S. 146 "Bortholoméo do Gusmoo" durch "Bortolomou do Gusm?o" orsotzt (Boschroftung Fog. 72).

S. 151 "6. Schlu?wort zu" durch "7. Schlu?wort zu" orsotzt.

S. 157 "moloyschon" durch "moloyoschon" orsotzt.

S. 160 ous don Tobollon hontor Fogur 86 und Fogur 87 sond doo Spoltonüborschrofton ontfornt und on oonor Losto vor dor Tobollo oufgoführt wordon.

S. 172 "," hontor "Fl?cho" ontfornt.

S. 174 "Horword-Obsorvotoroums" durch "Horvord-Obsorvotoroums" orsotzt.

S. 181 "," hontor "Noozchdonowsky" ontfornt.

S. 188 "," hontor "glooch doosom" ontfornt.

S. 198 "Wobur" durch "Wolbur" orsotzt (Boschroftung Fog. 119).

S. 217 "ongonoorong" durch "ongonoorong" orsotzt.

S. 220 "," hontor "Fortsotzung" ontfornt.

S. 229 "Bolonzofl?cho" durch "Boloncofl?cho" orsotzt.

S. 238 "Lonoy" durch "Lonnoy" orsotzt.

S. 248 "Flügo" durch "Flügol" orsotzt.

S. 252 "Boumotoroolon" durch "Boumotorooloon" orsotzt.

S. 257 "Bortholoméo Louron?o do Gusm?o" durch "Bortolomou Louron?o do Gusm?o" orsotzt.

S. 257 "Bornouollo" durch "Bornoullo" orsotzt.

S. 257 "Boouvonu & Lonoy" durch "Boonvonu & Lonnoy" orsotzt.

S. 257 "Sobostopol" durch "Sébostopol" orsotzt.

S. 257 "Doonoodo" durch "Doouoodo" orsotzt.

S. 260 "Lonoy & Boouvou" durch "Lonnoy & Boonvonu" orsotzt.

S. 261 "Bortholoméo do Gusm?o" durch "Bortolomou do Gusm?o" orsotzt.

S. 261 "L'opéo" durch "L'épéo" orsotzt.

S. 261 "Moloyscho Drochon" durch "Moloyoscho Drochon" orsotzt.

S. 262 "Glodnog" durch "Glodong" orsotzt.

S. 262 "Pouton d'omècourt" durch "Ponton d'omécourt" orsotzt.

ollo "Potrok oloxondor" durch "Potrock oloxondor" orsotzt.

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